Über uns

Wir sind ein Kollektiv, das sich unter dem Schlagwort #OrganisierteHalbbildung kritisch mit der neoliberalen Umstrukturierung der Hochschulen in Folge der Bologna-Reform auseinandersetzt. Unser Interesse setzt bei denen an, über die in Debatten viel geredet und gerätselt, mit denen jedoch wenig gesprochen wird: Studierende. Ihre Bedingungen, Realitäten und Erfahrungen sind Mittelpunkt unserer Auseinandersetzung und des Sammelbands „Organisierte Halbbildung. Studieren 25 Jahre nach der Bologna-Reform“.

Ein Vierteljahrhundert nach der Unterzeichnung der Bologna-Erklärung hat sich unter dem Deckmantel der „Harmonisierung“, „Internationalisierung“ und Steigerung der „Beschäftigungsfähigkeit“ an den Universitäten viel verändert. Unser Ziel ist es – anschließend an die Kampagne #IchBinHanna, die sich mit den Arbeitsbedingungen für den universitären Mittelbau auseinandersetzt – eine Debatte anzustoßen, die studentische Interessen und Probleme im Zuge der Reform wieder in den Vordergrund rückt. Nur gemeinsam kann ein emanzipativer Prozess angestoßen werden, der mit der momentan neoliberalen Hegemonie bricht und gleichzeitig die ganz konkreten materiellen Bedingungen der Studierenden verbessert.

Uns treibt die Einsicht an, dass das aktuelle Universitätssystem nur Organisierte Halbbildung produziert. Daraus entstand der unbedingte Wille, sich für gegenwärtige und zukünftige Generationen von Studierenden für eine andere, eine bessere Bildung einzusetzen, die nicht auf Exklusivität, Konkurrenz- und Leistungsdruck sowie Marktkonformität fußt.

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